20 Jahre Mediatorin im Arbeitskontext

Im Betrieb würde jetzt jemand eine Rede schwingen… 😉

Mein kleines berufliches Jubiläum:
Im Januar 2006 habe ich meine Mediationsausbildung an der Akademie der Ruhr-Universität gGmbH abgeschlossen.

Damals war ich Leiterin Personalentwicklung bei einem Kölner Medienhaus und habe zunächst vier Jahre intern mediiert, bevor ich mich 2010 selbstständig gemacht habe. Diese Zeit hat meinen Blick auf Mediation im Arbeitskontext bis heute geprägt.

Was ich in 20 Jahren Mediation gelernt habe:

📌Mediation hilft!

📌Interne Mediation ist möglich – und bringt eigene, besondere Herausforderungen mit sich. Nähe, Rollenvielfalt und Loyalitäten lassen sich nicht ausblenden, aber professionell gestalten.

📌Ausbilden möchte ich nicht, sondern direkt ansetzen: In konkreten Fällen, in Organisationen, in realen Konflikten.

📌Meine Erfahrung gebe ich gern als Mentorin weiter. Umso mehr habe ich mich gefreut, mich vor wenigen Tagen erstmals mit meiner aktuellen Mentee im Rahmen des Mentoringprogramms des bmwa – Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. zu treffen.

📌Kollegialer Austausch, Netzwerken und Supervision sind unverzichtbar. Wer allein arbeitet, riskiert einen eingeschränkten Blick – Mediation lebt vom Perspektivwechsel.

📌Und ganz klar: Mediation im Arbeitskontext ist genau mein Ding. Anfragen aus anderen Feldern leite ich gerne an Kolleg:innen aus meinem Netzwerk weiter.

Aktuell begleite ich vier Mediationen parallel – in unterschiedlichen Phasen: Von der Auftragsklärung über eine Kick-off-Veranstaltung bis zum Follow-up. Die Branchen reichen von IT-Dienstleister über Lebensmittelproduktion und Kreisverwaltung bis hin zur JVA.

Mein Fokus für dieses Jahr:
Mich beschäftigt schon lange die Frage, welche Wirkung Mediation über den einzelnen Auftrag hinaus entfalten kann.

❓Was kann Mediation im gesellschaftlichen Kontext bewirken?

❓Welche Rolle kann sie für demokratische Prozesse spielen?

❓Und welchen Beitrag kann ich mit meiner Arbeit leisten – über meine Fälle hinaus?

Dazu suche ich fortwährend Austausch – in meinen Verbänden Bundesverband MEDIATION e.V., QualitätsVerbund Mediation, BMWA und darüber hinaus.

Ich freue mich auf Gedanken, Erfahrungen und Gespräche zu diesen Fragen – hier oder im direkten Kontakt.

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