Schuldzuweisung in Teams

Wer ist der Nubbel für euer Team?

Viele Jahre habe ich in Köln gelebt und bin seitdem jeck! Nächsten Monat ist es wieder soweit, und an vielen Kneipen wird ein Nubbel hängen. Der Sündenbock für alles, was in dieser Zeit schiefgeht: Regelverstöße, Grenzüberschreitungen, peinliche Momente, zu viel Kölsch…

Am Veilchendienstag wird der Nubbel feierlich verbrannt – und mit ihm alle Schuld. Eine kollektive Erleichterung, ein Neuanfang. Eine praktische Sache – im Fastelovend.

Auch in der Realität suchen sich viele Teams einen Nubbel, auf den sie alles abladen können.
⚡„Seit der neue Kollege da ist, läuft das Projekt richtig schleppend.“
⚡„Die hat einfach eine Art, die die ganze Stimmung negativ beeinflusst.“
⚡„Mit diesem entscheidungsschwachen Chef können wir gleich einpacken.“
⚡„Die IT wieder…“

Was bringt das? Nichts, außer einer kurzfristigen Entlastung.

Schuldzuweisungen sind menschlich. Verantwortung abzugeben ist verlockend.

Teams zahlen dafür aber einen hohen Preis:

📌Motivationsverlust,
📌gestörte Arbeitsprozesse,
📌Gruppenbildung,
📌schlechte Stimmung,
📌erhöhte Fehlzeiten,
📌Fluktuation.

Die Alternative zum Nubbel in Teams ist:

💡Verantwortung übernehmen.
💡Spannungen ansprechen.
💡Konstruktiv mit Fehlern umgehen.
💡Miteinander statt übereinander reden.

Klingt einfach, ist oft herausfordernd und ist machbar!

Sei ehrlich zu dir selbst: Wer ist der aktuelle Nubbel für dich, für euer Team?


Foto: © Superbass / CC BY‑SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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